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Zahlreiche Videos, wie unter anderem Satsang-Videos, Interviews oder Podium-Diskussionen, können kostenlos auf inmeditas.com angeschaut werden.


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Auf inmeditas.com sind alle geleitete Heil-Meditations-CDs - aus einer hypnotherapeutischen Serie mit Dipl.Psych. Padma Wolff - aufgelistet. Sie können als Audio-CD oder als MP3 bestellt werden.


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Auf inmeditas.com/medien-artikel/ sind einige Zeitungsartikel von Padma Wolff und / oder Torsten Brügge kostenlos zu lesen.


Erfahrungsberichte

Auf den Stimmen-Seiten auf inmeditas.com berichten Teilnehmer von Enneagramm-Seminaren mit Padma, die schon an mehreren Kursen teilgenommen und einige sogar wiederholt haben.


Buch: Satsang und Psychotherapie - Ein Vergleich

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Auf der Suche nach Heilung, Erfüllung und Glück bieten Spiritualität und Psychotherapie verschiedene Wege. Beide Seiten betrachten einander jedoch oft mit Skepsis. Diese Arbeit erforscht ebenjenes Spannungsfeld in diesem Grenzbereich. Stellvertretend für die spirituelle Seite steht hier „Satsang“, eine Ausrichtung innerer Selbsterforschung, die ihre Wurzeln in der indischen Philosophie des Advaita-Vedanta hat. Seit 20 Jahren bieten auch westliche „Satsang-Lehrer“ erfahrungsorientierte Einführungen an.

Mit halb-strukturierten Interviews werden acht „doppelte Experten“ ausführlich zum Thema befragt. Alle acht gehören zum Kreis im Westen etablierter Satsang-Lehrer. Sie verfügen ebenso alle über Erfahrungen mit Psychotherapie. Einige haben selber Synthesen spiritueller und psychotherapeutischer Arbeit entwickelt, zwei davon werden im Ausblick vorgestellt. - Der Hintergrundteil gibt einen einführenden Überblick über die wichtigsten Begriffe und Richtungen beider Bereiche.
Dieses Buch richtet sich an Forscher und Praktizierende beider Richtungen sowie an interessierte Laien. Es arbeitet Vorurteile beider Seiten ab und zeigt Möglichkeiten zu wechselseitiger Inspiration auf.

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Leseprobe: vom Ende des Interviews mit Gangaji (Satsang-Lehrerin und Autorin)

Was wirkt in psychologischer Wissenschaft?

Würdest Du sagen, daß es in der Psychologie als Wissenschaft ebenso eine Bereitwilligkeit geben muss, alles zu erleben, wie bei Psychotherapeuten, die Menschen durch deren Erfahrungen begleiten?

Ja, für gute Psychologen, gute Therapeuten schon... Das heißt nicht, daß sie verrückt sein müssten (lacht). Aber die Bereitwilligkeit, die Verrücktheit oder den Wahnsinn zu erleben, muss da sein.

Auch, um sie zu erforschen?

Ja. Es muß diese Ebene von experimenteller Neugier da sein. Das würde ich mir wünschen, wenn ich zu einem Psychotherapeuten ginge, weißt du?

Und dann muss die Psychologie als Wissenschaft die Grundlage sein für Theorien, die darauf aufbauen oder das erforschen?

Ja, weil es eine andere Art von Wissenschaft ist, eine Wissenschaft des menschlichen Mind. Daher ist es ganz anders, ich meine, ich vermute, wir können Teile des menschlichen Mind ins Labor bringen, und können so etwas über seine Biochemie und seine Physiologie lernen, und daraus sind großartige Arzneien entstanden. Aber wenn Du von der eigentlichen psychotherapeutischen Erforschung sprichst, bist Du Dein eigenes Labor, denn da hast Du ja den menschlichen Mind (lacht) ....

...Satsang und wissenschaftlich-psychologische Forschung

(...)Ich spreche zu den Leuten, und wende sie einfach auf sich selbst zurück. Denn das ist es, was unter wissenschaftlich orientierten Menschen allgemein übersehen wird bei ihrem Abstand oder ihrer Abspaltung von dem, was in ihrem eigenen Leben passiert.

Würdest Du sagen, das wäre in etwa das, was die wissenschaftliche Welt von Satsang lernen könnte?

Daß der sachliche Abstand, den man in der wissenschaftlichen Welt oft findet, tatsächlich eine verstandesmäßige Imitation von Losgelöstheit ist, um sich in Sicherheit zu halten. So gibt es eine gute Gelegenheit, die Tiefe des eigenen Minds zu erforschen; und die Losgelöstheit, die dann darin erscheint, ist die Bereitwilligkeit, mehr zu sehen und mehr zu entdecken. Das ist die wahre Losgelöstheit...

Das war es eigentlich, was mich bewogen hat, diese ganze Diplomarbeit überhaupt anzufangen. Es war mein Interesse herauszufinden, inwiefern diese psychologische Forschung nützlich und von Bedeutung sein kann, wenn ich doch im Satsang sehe, daß ich so glücklich bin, ohne den Mind zu gebrauchen.

(lacht) Richtig. Dann muß der Mind Dem zu Diensten sein. Also muß immer die Bereitwilligkeit da sein innezuhalten. Und ebenso muß immer die Bereitwilligkeit vorhanden sein zu sehen, daß es etwas Größeres als das Bekannte gibt. (...) Wenn also die Gedanken anhalten oder wenn die Bereitwilligkeit da ist, Gedanken aufhören zu lassen und einfach nur Raum da sein zu lassen, nichts zu wissen, immer dann ist das Wissen, das folgt, tiefer und klarer. Und durch die Bereitwilligkeit, wieder anzuhalten und nichts zu wissen, wird der Mind trainiert, ein Diener des Bewußtseins zu sein. (...) Weil der Mind wirklich verfeinert wird, und es einen kreativen Ausbruch gibt, und die schönsten, unglaublichsten Gedanken da sind. Und dennoch muß die Bereitwilligkeit da sein, innezuhalten. Das, was nicht Denken ist, das Potential oder die Weite, hat immer den Vorrang. So daß die Nebenwirkungen kommen können, wie sie kommen, aber nicht zum Wesentlichen erhoben werden. Auf die Weise werden sie trocken gewrungen. ....


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Padma Wolff
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